Über Uns

Ein neuer Schießstand wurde auf dem Gelände des Sonnenbichels, das dem Verein vom Sonnenbichlwirt Kirchberger kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, erbaut. Am 1. Mai 1954 wurde mit den Arbeiten begonnen und an den Wochenenden 250 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Die Herren Höß Peter, Pauli Josef, Wagner Anton, und Maier Hans (Großbuch) stellten ihre Traktoren zur Verfügung und so konnte am 19. Mai der neuerbaute Schießstand für das Zimmerstutzenschießen eingeweiht werden. Bis 1957 wurde im Sommer am Sonnenbichl und im Winter im Wiesseer Hof geschossen. 

Am 28 Februar 1958 gab Schützenmeister Ferdinand Graxenberger über seine Tätigkeit während der letzten 4 Jahre Bericht und erwähnte dabei in lobender Weise die Hilfe des Vereinswirtes Gustl Eberle und der Gemeinde, die es auch ermöglichte, währen der Umbauarbeiten des Wiesseer Hofes den Schießbetrieb in dem Schuppen bei der Sprengersäge aufrecht zu erhalten.

Da Schützenmeister Graxenberger wegen seines angegriffenen Gesundheitszustandes eine einjährige Ruhepause erbat, wurde unser heutiger Ehrenschützenmeister Jakob Schenk zum Schützenmeister gewählt. Die Gaststätte Bürgerstube war zeitweise unsere Schießstatt, ebenso die Turnhalle bei der Schule.

In Abwandlung des Liedes konnte mann sagen, "Das Wandern ist des Schützens Lust", wobei die Lust so langsam verging. Als vorerst letzte Schießstätte konnte man nach wiederum vielen Vorbereitungsarbeiten, Erstellung von 10 Schießständen und einer abgeschlossenen kleinen Sitzecke im Dezember 1964 in die Turnhalle im Sportheim an der Hagngasse einziehen. 

In diesem Heim hatten unsere Schützen Gelegenheit, an guten Ständen, ihre Leistungen zu verbessern und somit bei den Meisterschaften immer bessere Plätze zu erreichen. So erreichte zum Beispiel unsere 1. Mannschaft 1972 beim großen Quellenpreis unter 250 Mannschaften den 1. Platz.

Doch er selbst war es, der die Idee und vor allem die Initiative hatte, ein neues, ein großes und wirklich eigenes Heim zu schaffen.

Es wurde erwogen, das neue eigene Schützenheim am Robogen, oder bei der Söllbachklause zu errichten.

Doch dann kam man auf den Platz hinter dem Sportheim an der Hagngasse. Hier wurde in knapp 10-monatiger Bauzeit die neue Schützenhalle erbaut. Angefangen im  Juli 1974 wuchs in mühseliger freiwilliger Arbeit die Bausteile zum fertigen, schönen Haus. In dieses kamen neben dem Schützenstüberl  45 automatische Luftgewehrstände, 10 50m KK Stände und 5 Pistolenstände. Der sogenannte harte Kern kannte in diesem dreiviertel Jahr keine Freizeit mehr. Unser Toni Heiss, der die Pläne zeichnete und unterzeichnete, Sepp Trenkler, der "Knaatschi" Bernd Habermaier und der Berz Sauer mit Hilfe anderer Schützenkameraden errichteten die Mauern und nagelten die Binder, Kurt Saak war für die Elektronik zuständig und entwarf und baute die automatischen Stände. Sepp Prestel und Franz Dunkel verlegten kilometerweise elektrische Kabel und Erlacher Franz nagelte oft mehr am Schützenheim, als zu Hause an seinen Schuhen.

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Sepp Prestel, damaliger 2. Schützenmeister Franz Erlacher, Berts Sauer, damaliger Schützenmeister Toni Heiß, Architekt Bernd ("Knatsichi") Habermeyer Sepp Trenkler Kurt Saak 

 

Immer wieder halfen andere Schützenkameraden mit, und die Oberaufsicht führte unser Berz, der nebenbei noch von einem Amt zum anderen laufen mußte und von einer Firma zur anderen, und immer mit der offenen Hand. Denn es mußte viel Geld erbettelt werden. Man muß sich nicht nur bei den Schützenkameraden bedanken für ihre Arbeit, die sie geleistet haben, sondern auch bei den Firmen im Ort und der Umgebung. Manche dieser Firmen hatten am Wochenende keine Mörtelmaschine mehr zu Hause oder keine Schalungsbretter. Dafür liefern bei manchem Schreiner oder Zimmermann an den Feiertagen die Hobelmaschinen oder Bandsägen den ganzen Tag, damit unsere Bretter geschnitten und gehobelt werden konnten. Besonders zu erwähnen sind die Schreinereien Seibold und Steck, die Zimmerei Zehentmaier, sowie die Baufirma Linsinger und Baumarkt Arnold, die Betonfirma Brunnhuber, die auch Samstag spät abends oder in der Nacht geliefert hatte. Die Firma Hupfauer stellte die Baumaschinen zur Verfügung und rückte jederzeit wenn man sie brauchte an.

Am 1. Mai 1975 wurde das Schützenheim unter großer Beteiligung prominenter Gäste aus der Politik und dem Schützenwesen unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Josef Ertl mit einem Festakt und einem großen Gauschießen eingeweiht.

Diese Halle machte es auch möglich, daß unsere Sportschützen unter immer gleicher Bedingungen im Sommer wie im Winter trainieren können und so blieb es nicht aus, daß Spitzenschützen heranwuchsen. Sie wurden Bayerische und Deutscher Meister. Unser Paradepferd Werner Seibold konnte sogar Europa- und Weltmeister werden und bei den olympischen Spielen eine Medaille holen.

 

 

Schießzeiten

Sportpistole Kleinkaliber/
GK-Gebrauchskranzel
jeden Montag ab 19:00

Luftgewehr/ Luftpistole
jeden Dienstag ab 19:00

BDMP
jeden Mittwoch ab 19:00
jeden 1. Samstag ab:14:00 - 17:00

jeden 3.Samstag ab:14:00 - 17:00

Flintentraining. Unkostenbeitrag 10€

 

Gästeschießen Luftgewehr

für alle Gäste

jeden Montag ab 19:00

Bewirtung

Montag, Dienstag und Mittwoch      17 Uhr - 22 Uhr

Freitag, Samstag, und Sonntag      12 Uhr - 22 Uhr

Bewirtung durch unseren Toni

Termine